Ortsverbandstreffen am 8. Januar 2019 - Kulturnester im Stadtbezirk 3
Monatlich treffen sich die Mitglieder des Ortsverbands 3 zum Austausch über aktuelle Themen, aber auch um Anträge für die Bezirksvertretung zu beraten oder um Informationen aus den Arbeitskreise zu erhalten. Manchmal können auch besondere Gäste begrüßt und befragt werden. Ab und zu treffen wir uns auch ohne Tagesordnung nur zum geselligen Beisammensein. So z.B. zum traditionellen Weihnachtsmarktbesuch im Dezember. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, uns kennen zulernen, Schauen Sie doch einfach mal vorbei!
An diesem Termin haben wir zwei Gäste:
- Manfred Neuenhaus, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion in Düsseldorf
- Bernd Fesel, Experte für Kulturförderung
Wir werden zuerst über Neuigkeiten aus dem Rat der Stadt Düsseldorf sprechend und anschließend mit Herrn Bernd Fesel über die Möglichkeiten, kleinere Kulturnester in den Stadtteilen zu fördern. Durch die steigenden Mieten und die rege Bautätigkeit nehmen die kleinen Lokale ab, in denen teilweise Vereine für ein buntes Stadtteilleben sorgen durch Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Diskussionsrunden usw. Wir möchten gucken, wie die Stadt dies unterstützen kann, um auch langfristig lebendige Stadtteile erhalten zu können.
Weitere Termine sind: 12.02. (Ortsparteitag), 12.03., 09.04., 14.05., 11.06., 10.09., 08.10., 12.11. und 10.12.
Protokoll
Wir haben intensiv über die Möglichkeiten gesprochen und diskutiert, wie man die u. a. die Kreativwirtschaft fördern kann. Hierzu stellte uns Herr Bernd Fesel Projekte aus Mannheim, Hamburg, London und Amsterdam vor. Dort haben die Städte z. B. mit Creative Land Trusts oder einer Art Immobilien-Fonds der Kreativwirtschaft in der Anfangszeit Raum vergünstigt zur Verfügung gestellt und diese Räumlichkeiten später eigenverantwortlich in eine Art Stiftung übertragen.
Hierzu ist eine Art Prozess im Stadtteil notwendig. Es gilt Fragen mit der Bevölkerung zu klären, wie die Strategie aussehen könnte, welche Art von Kreativwirtschaft, Künstlern, Kulturbetrieben möchte man fördern, wie könnte das Modell aussehen (z. B. vergünstigte Miete für junge Schaffende und danach eine Normalmiete, nur vorübergehende Vermietung usw.). Dies ist ein längerer Prozess schafft aber eine breite Akzeptanz und vor allem Identifikation. Und es ist auch ein Wirtschaftsfaktor, der nicht unterschätzt werden sollte, direkt über Umsätze aber auch indirekt über eine gute Lebensqualität und der Steigerung der Attraktivität für Bürger und damit auch Arbeitgeber.
Der Ortsverband möchte das Thema näher verfolgen und Ideen für das Kommunalwahlprogramm erarbeiten.
