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Auf ein Alt... mit der Bundestagskandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann

| Aktuelles
Im Vorfeld der Bundestagswahl treffen wir unsere Kandidaten in unserer Interview-Serie „Auf ein Alt...“. In diesem Monat haben wir mit Maie-Agnes Strack-Zimmermann gesprochen. Die Stellv. Bundesvorsitzende der FDP kandidiert im Düsseldorfer Norden.

Liebe Frau Strack-Zimmermann, welches Bier würden Sie trinken, wenn es kein Alt gäbe?

Strack-Zimmermann: Zugegeben nur eine halbe Sache, aber sehr erfrischend, ein Radler.

Und was essen Sie am liebsten zum Alt?


Strack-Zimmermann:
Natürlich Röggelchen mit Mett - gerne auch mit Zwiebeln,  je nachdem, was ich danach noch vorhabe (lacht).

Sie kandidieren für die FDP im Düsseldorfer Norden für die Bundestagswahl. Was werden die Schwerpunktthemen Ihres Wahlkampfes sein?

Strack-Zimmermann:
Was uns auch in der Landtagswahl in NRW umgetrieben hat. Bildung, Digitales, Sicherheit und Infrastrukturmaßnahmen.

Was erwarten Sie von der neuen Bundesregierung?

Strack-Zimmermann: Ich erwarte, dass die neue Bundesregierung, endlich die Zukunft ins Visier nimmt und sich nicht auf dem Erreichten ausruht. Deutschlands erfolgreicher Weg  hängt  zukünftig unter anderem von 3 Faktoren ab: Von einem kontrollierten Zuzug von Menschen anderer Nationen,  auch und besonders in den Arbeitsmarkt (Einwanderungsgesetz), lebenslange Bildung und Ausbildung endlich auch bundesweit ganz oben auf die Agenda zu setzen und  Ministerien übergreifend sich der digitalen Welt zu stellen. Die Welt verändert sich durch die technischen Möglichkeiten in allen Bereichen so rasant. Wenn wir da nicht mithalten, werden wir von viel kleineren Volkswirtschaften auf Dauer abgehängt werden und unseren hart erarbeitenden Wohlstand aufs Spiel setzen.

Was wollen Sie für Düsseldorf im Deutschen Bundestag erreichen?

Strack-Zimmermann: Dass die Kommunen finanziell solider  ausgestattet werden. Die deutschen Kommunen driften in ihrer Leistungskraft immer weiter auseinander. Ein System kann auf Dauer nicht funktionieren, das den Städten und Gemeinden zwar immer neue Aufgaben aufhalst und ihnen dann gewissermaßen  auf dem Gnadenweg einen Teil der Folgekosten erstattet und dies meist auch noch durch  die „klebrigen Finger“ der Bundesländer. In den Städten erlebt der Bürger Demokratie unmittelbar. Dort erlebt er zu oft marode Schulen, kaputte Straßen oder ganze Stadtteile, in die keiner mehr gehen will. „Man kann die Leistung einer Stadt nur am Glück ihrer Bevölkerung messen,“  so der US Ökonom John K.Galbraith. Aber dazu muss die Stadt in der Lage bleiben, diese Leistung zu erbringen. Und das geht nur, wenn der Bund sie entsprechend ausstattet.

Welche Ergebnis erwarten Sie von der Wahl am 24. September?

Strack-Zimmermann: Ein vor vier Jahren noch unvorstellbar erfreuliches Ergebnis als Lohn harter Arbeit aller engagierten Freundinnen und Freunde im unserem Kreisverband.

Zu guter Letzt: Welche Frage, die wir nicht gefragt haben, hätten Sie gestellt?


Strack-Zimmermann: Wie haben Sie die Jahre als stellvertretende  Bundesvorsitzende nach dem Herbst 2013 erlebt?

Und wie haben Sie diese erlebt?

Strack-Zimmermann: Die Partei hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und sich Dank eines enormen Teamgeistes  konzentriert nach oben gearbeitet und  dadurch für  viele Menschen wieder wählbar gemacht. Das ist einfach nur wunderbar!

Frau Strack-Zimmermann, wir danken Ihnen für das Gespräch!


Das Interview führte Mirko Rohloff icon_info
Über Marie-Agnes Strack-Zimmermann


Alter: 59 Jahre
Wohnort: Düsseldorf Carlstadt
Familienstand: verheiratet, 3 erwachsene Kinder, 2 Enkelkinder
Beruf: 20 Jahre (bis 2008, Wahl zur 1. Bürgermeisterin) im Vertrieb des Tessloff Verlages, Nürnberg
Ausbildung/Studium: Studium der Publizistik, Politik und Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München
Mitgliedschaften: Fortuna Düsseldorf
Stärke: kann über mich selbst lachen
Schwäche: von anderen zu erwarten, dass sie mein Arbeitstempo mitmachen

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