AK „Vorankommen durch eigene Leistung“ besichtigte „Welcome Point“
AK „Vorankommen durch eigene Leistung“ besichtigte „Welcome Point“
Der Arbeitskreises „Vorankommen durch eigene Leistung“ und Ratsherr Rainer Matheisen besichtigten am 14. April die neue Flüchtlingsberatungseinrichtung „Welcome Point“ am Düsseldorfer HBF.Gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises „Vorankommen durch eigene Leistung“ und dem Ratsherrn Rainer Matheisen, zum Thema: Besichtigung der neuen Flüchtlingsberatungseinrichtung „Welcome Point“ am Düsseldorfer HBF.
Am vergangenen Donnerstag, den 14. April, hatten der AK „Vorankommen durch eigene Leistung“ und Ratsherr Rainer Matheisen zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen. Auf dem Programm stand die im Januar diesen Jahres neu eröffnete Flüchtlingsberatungseinrichtung „Welcome Point“ am Düsseldorfer HBF. Im Gespräch mit den hauptamtlichen bzw. ehrenamtlichen Mitarbeitern des „Welcome Point“, konnten sich die FDP-Mitglieder quasi „aus erster Hand“ darüber informieren, wie Flüchtlingshilfe vor Ort abläuft und welche Probleme bestehen.
In ihrer vorläufigen Bilanz sind die Mitarbeiter bislang sehr zufrieden bzgl. der Resonanz ihrer Einrichtung. Bisher kamen verhältnismäßig viele Flüchtlinge in das „Welcome Point“, um Beratung und Hilfe zu beanspruchen. Welche Beratung Flüchtlinge benötigen und welche Hilfeleistungen im konkreten Fall gebraucht wird, dies wurde recht schnell zur Sprache gebracht. Es geht vor allem um bezahlbaren Wohnraum für Flüchtlinge, aber auch um absurde bürokratische Regelungen, die das Abwickeln von Behördengängen ziemlich erschweren. Um Integration zu erleichtern, verlangen gerade diese Punkte ein besonderes Augenmerk. Nachdem im vergangenen Jahr die Willkommenskultur ganz oben auf der Agenda stand, stellt für das Jahr 2016 insbesondere die Integration eine besondere Aufgabe dar. Abbau von Bürokratie, Übergang in regulären, bezahlbaren Wohnraum und die mögliche Einbindung in den ersten Arbeitsmarkt stellen wichtige Herausforderungen dar und werden als wichtige Bausteine zur erfolgreichen Integration gewertet. Insgesamt zeigten sich die Mitarbeiter – trotz der besagten Problemen - ausgesprochen motiviert, die Aufgabe Integration anzupacken.
Ferner wurde gegen Ende der Veranstaltung für das Wahljahr 2017 noch ein Plädoyer ausgesprochen, dass alle freiheitlich-demokratischen Kräfte zusammenarbeiten sollten, um den rechtspopulistischen Strömungen im Lande den Garaus zu machen. Den Verblendungen von Rechts sollten sachliche, weltoffene Argumente entgegengestellt werden, damit man weiterhin mit Überzeugung sagen kann, „Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf“.