Vier Fragen an Rainer Matheisen (RP)
Vier Fragen an Rainer Matheisen (RP)
Die Rheinische Post stellte im Rahmen ihrer Berichterstattung zur Landtagswahl 2012 unserem Landtagskandidaten Rainer Matheisen vier Fragen zu den Themen Kirmes-Sicherheit, Hafen, Polizei und zur Vermüllung des Rheinufers.Sind die Sicherheitsvorschriften für die Kirmes zu streng?
Die Sicherheitsvorschriften sind nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg angepasst worden, um zukünftig weitere schlimme Katastrophen zu verhindern. Am Abend des Kirmes-Feuerwerks im vergangenen Jahr habe ich hautnah miterlebt, wie durch gutes Sicherheitsmanagement eine Massenpanik verhindert werden konnte. Daher begrüße ich die strengen Sicherheitsvorschriften.
Wie kann das Land den Hafen angesichts der steigenden Containerzahlen in den Seehäfen stärken?
Da der Umschlag von Containern in den Seehäfen in den nächsten Jahren steigen wird, sollte im hinteren, westlichen Bereich des Hafens durch modernste Containerterminals auch in Zukunft zusammen mit dem Hafen in Neuss die Umschlagkapazität ausgebaut werden. Diese Entwicklung sollte das Land durch passende Rahmenbedingungen unterstützen.
Braucht Düsseldorf als Landeshauptstadt mehr Polizisten?
Ja, auf jeden Fall! Düsseldorf hat wie viele andere Landeshauptstädte in der Bundesrepublik durch zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen einen erhöhten Bedarf an Polizeikräften. Hier hat das Land in den vergangenen Jahren nicht genug getan. Zudem müssen wir die Polizei weg von den Schreibtischen und hin zu den Menschen im Stadtviertel bringen. Das bedeutet auch: mehr Polizisten vor Ort statt hinter Kameramonitoren!
Helfen gegen die Vermüllung des Rheinufers nach Partys schärfere Gesetze?
In erster Linie müssen die bestehenden Gesetze angewendet werden. Wer Speisen und Getränke mitbringt, muss den eigenen Müll auch wieder mitnehmen. Wer das nicht macht, muss bestraft werden. Die Mehrzahl, die sich anständig verhält und sich friedlich am Rheinufer trifft, sollte das aber auch in Zukunft tun können. Das Rheinufer ist öffentlicher Erholungsraum für alle Bürger dieser Stadt.
© RP Online GmbH 1995 – 2012
Foto: Endermann, Andreas