Tausendfüßler: Abschiedsparty vor dem Abriss
Tausendfüßler: Abschiedsparty vor dem Abriss
Rund 35.000 Düsseldorfer folgen der Einladung der Stadt den Tausendfüßer zu begehen und Abschied vom Tausendfüßler zu nehmen. Auch die Düsseldorfer Liberalen waren dabei.
In hellen Scharen folgen die Düsseldorfer am Sonntag, trotz des andauernden leichten Schneefalls der Einladung der Stadt zum Abschiedsspaziergang über den Tausendfüßler. Rund 35.000 Menschen nutzten die Gelegenheit zu einem letzten Gang über die Hochstraße, mit deren Abriss nun begonnen wird. An vielen Stellen des Bauwerks waren Besucher mit Hammer und Meißel unterwegs, um Teile als Souvenir abzuschlagen. Da musste der Beton der Widerlager genau so herhalten wie Markierungen der Fahrbahn.
Auch ein 'Großaufgebot' der Düsseldorfer Liberalen waren dabei - unter anderem Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Fraktionschef Manfred Neuenhaus, Dezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, die Ratsmitglieder Mirko Rohloff und Rainer Matheisen... und viele Liberale mehr!
Das 414 Meter lange Bauwerk wird nicht gesprengt, sondern bis Ende April in mehreren Schritten abgetragen und teils sogar zersägt. Der Abriss des Tausendfüßlers macht Platz für Neues: Ab Mai beginnt der Tunnelbau für einen modernen Autotunnel, welcher künftig den Tausendfüßler unterirdisch ersetzen soll.
Junge Liberale werben mit Aktionsstand für Kö-Bogen und Wehrhahnlinie
Einen Tag später, am Montag dem 25. Februar 2013 begannen die Abrissarbeiten zum Tausendfüßler in der Düsseldorfer Innenstadt. Zu diesem Anlass haben die Jungen Liberalen mit einem Aktionsstand auf den Ratsbeschluss von FDP und CDU zur Umsetzung von Wehrhahnlinie und Kö-Bogen aufmerksam gemacht. Während im Hintergrund der Rückbau der alten Hochstraße begann, verteilten die JuLis auf dem Schadowplatz mehrere hundert kostenlose „Abriss“-Birnen und Informationsmaterial an die Bürger. Viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zeigten sich positiv überrascht, dass die FDP auch außerhalb des Wahlkampfes im Straßenbild präsent ist. Zahlreiche Bürger nutzten außerdem die Möglichkeit, mit den anwesenden Mitgliedern verschiedenste Themen zu diskutieren.
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