Kreishauptausschuss mit Wahlanalyse und zahlreichen Anträgen
Eine gute Woche nach der Bundestagswahl war die Rückschau auf die Ergebnisse und den Wahlkampf zentrales Thema. Es wurden aber auch mehrere Anträge aus unterschiedlichsten Politikfeldern beraten.
Zum Auftakt des Kreishauptausschusses wurde ausführlich den beiden Bundestagskandidaten Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Christoph Schork, sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, gedankt. In der anschließenden Wahlanalyse wurde der starke Stimmenzuwachs bei den Erstwählern betont. Dieser spiegelt sich auch im deutlichen Mitgliederzuwachs im Kreisverband wider. Mehrere Mitglieder wünschten sich, dass in Zukunft auch die Belange älterer Wähler wieder mehr in den Fokus rücken. Außerdem betonte die Vorsitzende der JuLis Laura Litzius, dass der Frauenanteil unter den Mitgliedern und Wählern weiterhin gering ist. Die Mitglieder des Kreishauptausschusses waren sich einig, dass bei älteren Menschen und weiblichen Wählern noch viel Potential liegt.
Nach der Wahlanalyse wurden mehrere Anträge aus unterschiedlichen Politikfeldern beraten und nach ausführlichen Diskussionen beschlossen. Die Titel der angenommenen Anträge lauten:
- Stiftung eines „Verwundetenabzeichens der Bundeswehr“ - Würdigung und Anerkennung im Dienst an Körper oder Seele verwundeter Soldatinnen und Soldaten
- Überbauung Bahntrasse „Am Wehrhahn“ bis S-Bahnhof „Derendorf“
- Ausweitung des Haushaltscheckverfahrens auf Kleinstunternehmen
- Liberale Verkehrspolitik - Update zum Kommunalwahlprogramm 2020
Die ausführlichen Antragstexte sind demnächst auf der Seite des Kreisverbands abrufbar.