Freie Demokraten auf dem CSD in Düsseldorf

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„Leben und leben lassen“ – das war das Motto des diesjährigen Christopher Street Days (CSD) in Düsseldorf. Der CSD in Düsseldorf steht zwar gelegentlich im Schatten des viel größeren CSD in Köln. Dennoch ist er für die queere Community in Düsseldorf ein wichtiges Event, um für Sichtbarkeit und gleiche Rechte für alle zu werben – eine urliberale Forderung. Nicht zuletzt deshalb waren es die Freien Demokraten, die in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl von 1994 als erste Partei überhaupt eine „Ehe für alle“ gefordert hatten. Aktuell arbeitet Bundesjustizminister Marco Buschmann an der Reform des Transsexuellengesetzes und setzt damit ein Wahlversprechen der Freien Demokraten um.
Am 24. Juni ist ein großes Team um Laura Litzius und Matthias Lambert für die Freien Demokraten vor Ort gewesen, um die Verbundenheit mit der Community zu betonen. Und das ist in Düsseldorf – wo gerade die CDU und Grünen versuchen, Homosexuelle vom Angermunder See zu vertreiben – besonders wichtig. Laura Litzius: „Es mag für Außenstehende lustig sein, wenn auf dem CSD mit Glitzer um sich geworfen wird, aber auch das bedarf großen Mutes. Immer noch werden Menschen beleidigt, erniedrigt oder getötet, weil sie sie selbst sind“. Matthias Lambert ergänzt: „Ich möchte nicht, dass jemand darauf verzichtet, Mascara zu tragen, weil er sich schämt anders zu sein. Auch heute noch kostet es viel Kraft, anders zu sein als die Mehrheit.“

Unterstützt wurden Litzius und Lambert von Janneka Beale, Julian Deterding, Markus Jaskolski, Marek Jenöffy, Anne Korenkov, Stephan Meyer, Felix Mölders, Christine Rachner, Michael Radde, Nick Styss, Dagmar Saschek, Frank Wyers und Daniel Zwingmann. Zu Gast war außerdem der Landesvorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben NRW (LiSL NRW) Julian Kull. Flyer, Aufkleber und bunte Bonbons fanden reißenden Absatz bei den Besucher:innen des CSD, und immer wieder ergaben sich gute Gespräche über liberale Politik.

Autor: Matthias Lambert

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