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30 Jahre lib’elle Düsseldorf

| Aktuelles

1990 ergriffen fünfzehn weibliche Mitglieder des Kreisverbandes die Initiative und richteten in Abstimmung mit dem Kreisvorstand im Vorfeld der FDP ein Vortrags-und Gesprächsforum speziell für Frauen ein.  Als Organisatorinnen stellten sich zu Beginn Monika Lehmhaus, Suzanne Oetker, Antje Hohl und Telsche Schmidt zur Verfügung.

Anliegen dieses Gesprächsforums war die Information und Diskussion aus liberaler Perspektive über aktuelle politische, wirtschaftliche und kulturelle Themen. Auf dieser Basis wurde eine politische Aktivierung von Frauen bei Wahlen angestrebt. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden und die gesamte Organisationsarbeit wurde ehrenamtlich durchgeführt.  Ein erfolgreiches Modell des Ratsmitgliedes Georgia Kaiser aus Essen diente als Vorlage.  Als Namen hatte sie kreativ und doppeldeutig Lib’elle (die liberale SIE) eingeführt.

Diese offene politische Veranstaltungsform stieß auf großes Interesse, denn schon bei der ersten Veranstaltung kamen einhundertsechzig Düsseldorferinnen, die den Saal in der Rheinterrasse komplett füllten.  Drei bis Fünf Themenabende pro Jahr, insge-samt ca. 120, wurden in 30 Jahren organisiert bei anhaltend hoher Beteiligung von Düsseldorfer Frauen und zunehmend auch Männern. Das lib’elle-Forum erlangte im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf in der Landeshauptstadt und war für weite Kreise attraktiv, so dass wegen zu hoher Nachfrage Absagen erfolgen mussten.

Eindrucksvolle Persönlichkeiten traten als Vortragende auf, darunter FDP- Minister, unsere Parteivorsitzenden, Generäle, Künstler und viele mehr. Die Kölner Dombaumeisterin, der erste weibliche General und eine Minenräumerin bleiben auch unvergessen.

Seit 1993 organisierten Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Suzanne Oetker zu zweit Lib’elle Düsseldorf, unterstützt in Planungs- und Finanzierungsangelegenheiten wie auch durch praktische Hilfe von dreizehn Frauen des Kreisverbandes.

Die zunehmende Belastung der Organisatorinnen durch weitere Aufgaben wie auch die Lockdowns der Corona-Pandemie führten zu Überlegungen, nun im Jahr 2022, nach 32 Jahren, die lib’elle-Veranstaltungen zu beenden. Im Juni d. J. kam es zur Jubiläums- und gleichzeitigen Abschlussveranstaltung. Der Abschied war für Gäste und Organisatorinnen schwer, aber er fand in der Gewissheit statt, dass die FDP zahlreiche neue, aktive, weibliche Mitglieder in ihren Reihen hat und zugleich Unterstützung durch viele Sympathisantinnen erhält.

Suzanne Oetker
www.libelle-duesseldorf.de

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