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Digitalisierung und Besteuerung: AK Wirtschaft und AK Digitalisierung besuchen Digihub Düsseldorf

| Aktuelles

Ende Mai haben der Arbeitskreis Wirtschaft, Handwerk, Finanzen und der Arbeitskreis Digitalisierung gemeinsam den Digihub in Düsseldorf besucht. Der Besuch bot die Gelegenheit, über die entscheidende Rolle der Kooperation von Digitalisierung und Wirtschaft als Schlüssel für die Zukunft zu diskutieren. Empfangen wurden die Arbeitskreise in der Hafenspitze im Düsseldorfer Medienhafen vom Geschäftsführer des Digihub Peter Hornik. Ziel des Digihubs ist es, Innovationen in der Wirtschaftsregion Düsseldorf/Rheinland zu stärken und die Digitalisierung voranzutreiben.

Das zentrales Thema des Treffens war die Bedeutung von Start-ups als Motor für Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Es wurde deutlich, dass diese jungen Unternehmen nicht nur gefördert, sondern rundum unterstützt werden müssen, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Denn Start-ups tragen maßgeblich zur Transformation der Wirtschaft bei. Eine wichtige Anlaufstelle dabei ist der Digihub selbst. Er umfasst ein großes Netzwerk aus unterschiedlichen Akteuren wie Städten und Gemeinden, IHKs, Mittelstand und Corporates, Co-Working-Spaces, Finanzinstituten, Hochschulen und Business Angels. Entsprechend wichtig war die Förderung durch die ehemalige Landesregierung und vor allem durch den früheren FDP-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Ein weiteres Thema, das den Start-ups unter den Nägeln brennt, ist im Bereich der "Dry-Income-Besteuerung" zu finden. Damit wird die Beteiligung von Arbeitnehmern an den Unternehmen ihrer Arbeitgeber bezeichnet, da frisch gegründete Unternehmen in der Regel keine hohen Gehälter zahlen können.

Bundesfinanzminister Christian Lindner will auch hier den Start-up-Standort Deutschland stärken. Demnach soll für diese Firmen, wenn sie Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen, künftig ein deutlich höherer Steuerfreibetrag gelten, und zwar von 5.000 Euro pro Kopf statt wie bisher 1.440 Euro. So sieht es zumindest ein Gesetzesentwurf des Bundesfinanzministeriums zum „Zukunftsfinanzierungsgesetz“ hervor, der in der Ressortabstimmung ist. Der Finanzstandort Deutschland soll damit ein Update bekommen. Diese Änderung ist von großer Bedeutung, da sie Start-ups dabei unterstützt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzuziehen und langfristig an sich zu binden.

Der Besuch im Digihub Düsseldorf hat verdeutlicht, dass die Förderung von Start-Ups ein zentraler Bestandteil der Wirtschaftspolitik sein muss.

Die Besucher dankten dem Digihub Düsseldorf für die Gastfreundschaft und die inspirierenden Gespräche. Die Arbeitskreise Wirtschaft und Digitalisierung werden sich weiterhin für die Förderung von Start-ups und die enge Verknüpfung von Digitalisierung und Wirtschaft einsetzen, um gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft und Transformation der Wirtschaft zu gestalten.

Matthias Lambert

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