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AK Umwelt im Global Entrepreneurship Center

| Aktuelles

Zu seiner Sitzung am 21.09. traf sich der AK Umwelt, Energie, Klimawandel und Nachhaltigkeit unter der Leitung von Johannes Plingen und Linda Möller, zusammen mit Mitgliedern der Ratsfraktion (Manfred Neuenhaus, Mirko Rohloff und Christoph Schork), auf Einladung des Global Entrepreneurship Center (GEC), dem in der Region Düsseldorf führenden  Unternehmen zur Förderung von Start-Ups im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, in dessen Zentrale auf dem Areal Böhler.

Das GEC hat es sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Start-Ups, die bereits über die Gründungsphase hinaus ihre Existenzfähigkeit bewiesen haben, zu fördern und zu skalierbaren Unternehmen zu ertüchtigen. Seit September 2021 wurden bereits 2.490 nachhaltige Start-Ups gescreent, ein üblicher Vorgang vor der Investition.

Den ausgewählten Start-Ups bietet das GEC jeweils eine Förderung in einem Gegenwert von bis zu 200.000 Euro, u.a. aus dem „STARK-Programm“ des Bundesministeriums Wirtschaft und Energie, vorwiegend in Form von inhaltlichen Hilfestellungen, Logistik (z.B. Labore auf Industrieniveau) und Hilfe bei Förderanträgen. Ziel ist es, die Unternehmen in die Lage zu versetzen, zur weiteren Skalierung ihrer Produkte erfolgreich internationales Risikokapital einzuwerben.

In einer Präsentation demonstrierte Geschäftsführer Friedrich Barth, wie das dafür auf dem an das Areal Böhler angrenzenden Gelände geplante Innovationszentrum aussehen soll . Konzept des Zentrums sei, dass sich Start-Ups aus aller Welt dort ansiedeln und entwickeln könnten. Durch die direkte Nähe zum GEC und weiteren Start-Ups biete sich die Möglichkeit Synergien zu generieren und durch Ansiedlung wachsender Unternehmen den "Großraum Düsseldorf" als Einzugsgebiet und Standort wettbewerbsfähiger zu machen. „Made in Germany“ solle nicht nur eine Floskel sein, sondern sich verstärkt mit Inhalt füllen.

In der Präsentation und in der sich anschließenden intensiven Diskussion wurden vor allem zwei Problemfelder ausgemacht, die eine postive Start-up-Entwicklung in Deutschland derzeit behindern: Zum einen gebe es in Deutschland wie auch generell in Europa zu wenig Risikokapital, was eine Platzierung der Unternehemen auf dem Weltmarkt behindere. Zum anderen lähme eine auf Absicherung bedachte Bürokratie, die sich nicht an Erfolg - der werde der Arbeit der GEC auch von Bürokratieseite grundsätzlich immer wieder bescheinigt -, sondern an Einhaltung von Formalia orientiere. Darunter falle auch ein fehlender Wille der regionalen Politik, in größeren Räumen über Stadtgrenzen hinweg zu denken und langfristige Planungen zu ermöglichen. Hier erwartet die GEC und insgesamt die Start-Up-Szene gerade von der FDP fortschrittsweisende Initiativen.

Das GEC bestätigte mit seiner Initiative, dass Unternehmen viel gezielter und effektiver am Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit arbeiten können als der Staat, der wiederum für förderliche Rahmenbedingungen sorgen muss.

 Text: Anne Korenkov

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