Drei Fragen an Linda Möller
Linda Möller ist Mitglied im Ortsverband 1 und wohnt seit zwölf Jahren in Düsseldorf. Sie ist studierte Bundesbankbeamtin. Seit fünf Jahren ist sie bereits Mitglied in der FDP.
Frau Möller, Sie sind seit einiger Zeit bei den Freien Demokraten aktiv. Wie sind Sie zu den Freien Demokraten gekommen?
Als 2017 die AfD in den Bundestag gewählt wurde, habe ich es als Verpflichtung empfunden, mich in einer demokratischen Partei zu engagieren. Zuvor habe ich bereits länger abgewogen einzutreten. Die FDP hat sich am stärksten mit meinen Wertevorstellungen in einer Gesellschaft gedeckt und so habe ich 2018 den Schritt in die Partei gewagt.
Dabei hat mich vor allem die Einstellung ein selbstbestimmtes Leben führen zu dürfen, überzeugt. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass der Staat nur die Rahmenbedingungen für eine friedliche Gesellschaft setzt und die Bürger ansonsten ihr Leben frei gestalten dürfen. Die Entlastung der Mittelschicht ist mir zudem schon immer ein Herzensthema gewesen.
Wenn Sie einen Tag lang Bundeskanzler Deutschlands wären, welches Thema würden Sie sofort regeln?
Wäre ich Bundeskanzlerin, würde ich als Erstes dafür sorgen, dass das Innenministerium von jemandem besetzt wird, der die Probleme und Sorgen der Menschen ernst nimmt. In NRW haben wir z.B. Herbert Reul, den ich persönlich für seine klaren Positionen sehr schätze. Diese unmissverständliche Haltung vermisse ich in der aktuellen Bundesregierung sehr.
Außerdem würde ich alles daran setzen, die Abschaltung der AKWs rückgängig zu machen.
Wenn Sie nicht gerade arbeiten oder sich politisch betätigen, an welchem Ort in Düsseldorf können Sie gut Zeit verbringen?
Ich liebe es den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein am Tonhallenufer zu schauen. Der Anblick unseres Rheins und der Promenade wird auch nach all den Jahren nie langweilig.
Die Fragen stellte Matthias Lambert