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FDP kritisiert Versteigerung von Dokumenten von Verfolgten der NS-Diktatur scharf

| Aktuelles

Die Düsseldorfer FDP kritisiert die Versteigerung des Auktionshauses Felzmann, das mehr als 600 Dokumente von Verfolgten der NS-Diktatur anbietet.

Der FDP-Kreisvorsitzende Moritz Kracht erklärt: „‘Judensterne mit geringen Gebrauchsspuren‘ und antijüdische Propaganda-Plakate sind keine normale Handelsware. Die Versteigerung dieser Gegenstände ist völlig geschmacklos. Sie sollten vielmehr der Forschung und Erinnerung dienen und öffentlich zugänglich sein. Ich teile und unterstütze die massive Kritik der Jüdischen Gemeinde und der Mahn- und Gedenkstätte.“

Die FDP-Vertreterin in der Bezirksvertretung 1 Daniela Masberg führt aus: „Die angebotenen Dokumente und Gegenstände stehen für das millionenfache Leid, das Menschen in unserem Land erfahren haben. In Schriftstücken werden namentlich benannte und eindeutige identifizierbare Menschen brutal herabgewürdigt, in dem die Ergebnisse ärztlicher Untersuchungen veröffentlicht werden. Die Opfer werden damit erneut entmenschlicht und postmortal in ihrer Würde verletzt. Die kommerzielle Verwertung solcher Dokumenten ist beschämend.“

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