Kiew – Düsseldorf: eine liberale Freundschaft
Das Programm war bestens organisiert von der Kiewer Büroleiterin, Beate Apelt, von der Friedrich-Naumann-Stiftung. Themen waren u. a. die Lage im Donbass, die Situation der 1,5 Mio. Binnenflüchtlinge, sowie liberale Politikansätze auf lokaler Ebene.
Die Diskussionen mit den Vertretern der beiden liberalen Parteien „Bürgerposition“ und „Kraft der Menschen“ verliefen offen und freundschaftlich. Empört zeigten sie sich über Äußerungen aus dem FDP-Bundesvorstand, die Sanktionen gegenüber Russland zu lockern. Deutlich wurde, dass sie auf die Unterstützung von EU, Nato und Deutschland setzen. Sie wünschen sich den Schutz des Westens vor der andauernden russischen Aggression. Ein weiterer Programmpunkt war ein Vortrag im Büro für lokale Selbstverwaltung in Tschernihiv, das das EU-Programm U-LEAD zur Stärkung von ukrainischen Kommunen umsetzt. Es war eine Reise, die Menschen einander näher gebracht hat.