Drei Fragen an Norbert Fuchs

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Norbert Fuchs ist seit 6 Jahren stellvertretender Vorsitzender im Ortsverband 08 Eller, Lierenfeld, Vennhausen und Unterbach. Er ist Düsseldorfer, 63 Jahre alt, in Bilk geboren und in Unterbach aufgewachsen, seit 38 Jahren verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Inzwischen ist er stolzer Großvater, seine Enkelin hatte gerade ihren ersten Geburtstag.
Er ist Tischler aus Leidenschaft und war nach bestandener Meisterprüfung zunächst selbständig und anschließend in verschiedenen Unternehmen tätig. Eine weitere Leidenschaft ist der Karneval und das Brauchtum in Unterbach, er war Prinz und Geschäftsführer des traditionellen Karnevalsvereins.

Herr Fuchs Sie sind seit langer Zeit bei den Freien Demokraten aktiv und stellvertretender Leiter des AK Wirtschaft.
Wie sind Sie zu den Freien Demokraten gekommen?

Zum Start in die Selbständigkeit nahm ich die Gründungsberatung der Handwerkskammer in Anspruch. In einem sehr persönlichen Gespräch nach Abschluss der Beratung, empfahl mir der Berater auch ein gesellschaftliches Engagement und damit die Mitgliedschaft in einer Partei. Er brachte die FDP ins Gespräch.
Nach kurzer Überlegung entschied ich mich für eine Mitgliedschaft dort, das war 1985. Jahrelang beschränkte sich meine Mitgliedschaft auf die Zahlung des Beitrags. Die Gründung einer Familie, beruflicher Erfolg und nicht zuletzt ein arbeitsintensives Engagement im Karneval standen im Vordergrund. Nach Beendigung des Postens als Geschäftsführer konnte ich mich endlich auf die FDP konzentrieren. Karsten Dörges als Vorsitzender und weitere Mitglieder im OV 08 begeisterten mich sofort für eine Mitarbeit.

Wenn Sie einen Tag lang Bundeskanzler Deutschlands wären, welches Thema würden Sie sofort regeln?

Zunächst wäre ich in diesen komplizierten und herausfordernden Tagen ungerne Bundeskanzler. Ein Tag ist sehr wenig Zeit. Ich würde in die Wege leiten, dass der Bundestag wieder zu normaler Größe schrumpft. Weiter würde ich Möglichkeiten schaffen, damit auch Unternehmer und Handwerker eine größere Chance haben in Landtage und in den Bundestag einzuziehen. Die jetzt erkannten globalen Abhängigkeiten sollten zurückgefahren werden und die Eigenständigkeit in der Energieerzeugung, vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien, sollte schnellstmöglich verwirklicht werden.

Wenn Sie nicht gerade arbeiten oder sich politisch betätigen, an welchem Ort in Düsseldorf können Sie gut Zeit verbringen?

Da bin ich ganz Unterbacher. Bis auf ein kurzes Intermezzo habe ich mein ganzes Leben dort verbracht. Wenn man von oben schaut, ist Unterbach ein Dorf inmitten von Wald und Feldern. Wir fühlen uns fast wie das gallische Dorf von Asterix und darauf sind wir sehr stolz. Durch die Verbundenheit mit dem Brauchtum gibt es vielfältige Bekanntschaften, aus denen einige Freundschaften entstanden sind. Der nahegelegene See mit zwei Strandbädern laden zum Baden und Spazieren ein, die vielen Wälder auch zu ausgedehnten Wanderungen. Das gastronomische Angebot ist zahlreich und vielfältig und, das ist der größte Vorteil, fußläufig zu erreichen. Zum Feiern gibt es viele Anlässe, Schützenfest und diverse Veranstaltungen im Karneval. Gerne bleibe ich auch zu Hause und beschäftige mich mit meinem 3D-Drucker. Es wird also nie langweilig.

Lieber Herr Fuchs, vielen Dank für das Interview!
Das Interview führte Matthias Lambert

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