Duesseldorf.de – eine gute (Web-)Seite Düsseldorfs? Diskussion im AK Digitalisierung
Die Webseite www.duesseldorf.de ist die offizielle Seite der Stadt Düsseldorf. Obwohl sie eine wichtige Informationsquelle für Einwohner und Touristen ist, gibt es einige Probleme, die die Nutzung der Webseite beeinträchtigen. Der Arbeitskreis Digitalisierung unter Führung von Piero Alessio traf sich im Januar, um die Webseite einer gründlichen Analyse zu unterziehen.
Eines der größten Probleme ist die Überfülle an Informationen. Die Webseite enthält eine enorme Menge an Daten und Informationen, was es für den Benutzer schwierig macht, schnell die gewünschten Informationen zu finden. Die Navigation auf der Webseite könnte deutlich verbessert werden, indem Informationen klarer und übersichtlicher präsentiert werden. Generell bedürfe es einer Überarbeitung des Designs, das noch deutlich nach Anfang des Jahrtausends aussehe.
Als weiteres Problem wurde die Aktualität der Informationen ausgemacht, z.B. im Bereich Termine und Events. Obwohl die Webseite regelmäßig aktualisiert wird, kann es vorkommen, dass bestimmte Informationen nicht mehr aktuell sind. Gerade für eine Webseite, die Zugang zu den wichtigsten Informationen vermitteln soll, ist wichtig, dass die Stadt Düsseldorf sicherstellt, dass alle Informationen auf der Webseite stets aktuell und korrekt sind. Auch die Barrierefreiheit wird vom Arbeitskreis bemängelt. Die Webseite ist möglicherweise nicht für alle Benutzerinnen und Benutzer zugänglich.
Größtes Manko ist jedoch die fehlende Interaktivität: Die Webseite bietet keine Möglichkeit, direkt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu kommunizieren oder zu interagieren. Dies kann dazu führen, dass Benutzer unsicher sind, wenn sie Fragen haben oder Feedback geben möchten. Einen Chatbot, der heutzutage auf vielen Webseiten vorhanden ist, oder ein direkter Chat mit der Stadtverwaltung ohne Umweg über E-Mail oder Telefon wird nicht angeboten.
Es bleibt also einiges zu tun, um im Internet das digitale Düsseldorf gut abzubilden. Wer weitere Ideen hat, kann sich gern einbringen: der AK Digitalisierung wird im April wieder zusammentreffen.
Matthias Lambert