Neue Anreize setzen, um den Lehrmangel an den Schulen NRWs zu bekämpfen
(02.11.2024, Antragsteller: Oliver Zengoski, Dr. Carina Weimann, Mathias Lambert, Dr. Marek Jenöffy, Stephan Meyer, Moritz Eschmeier, Machteld Fölster, Barbara Pietrus, AK Bildung, Schule, Forschung, Wissenschaft und Kultur)
In Ergänzung zu der vor einigen Jahren in Kraft getretenen Regelung, nämlich die Gewährung einer sog. „Brennpunkt-Zulage“, damit Lehrkräfte einen Anreiz haben, sich an Schulen mit besonderen Herausforderungen zu bewerben, spricht sich die NRW-FDP für weitere Anreize bzw. Instrumente aus, um den Lehrermangel gerade an Schulen mit besonderen Herausforderungen zu bekämpfen.
Neben der Möglichkeit einer Zulage sollte den Lehrkräften mit niedriger Erfahrungsstufe eine weitere Option unterbreitet werden: In den ersten Jahren, unmittelbar nach Beginn einer Tätigkeit an einer Schule mit besonderen Herausforderungen, eine geringere Unterrichtsverpflichtung nachkommen zu müssen, bei vollen Lohnbezügen.
Denkbar wäre eine Regelung, das wöchentliche Lehrdeputat um 20% zu kürzen. (beispielsweise bei 25,5 Stunden auf 20,5 Stunden resp. 28 Stunden auf 22,5 Stunden)
Dieses Instrument ließe sich variabel ausgestalten.
Ein solches Instrument sollte nach den Grundprinzipien der freien Marktwirtschaft von Angebot und Nachfrage seine Anwendung finden. Den Lehrkräften sollte es freistehen, sich zwischen der Entgeltregelung oder der Lehrdeputatsregelung zu entscheiden. Diese Regelung würde gleichermaßen sowohl für verbeamtete wie für angestellte Lehrkräfte gelten.
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